Finanzierung der institutionellen Kinderbetreuung und Elterntarife

11.08.2021

Neben einer Bestandesaufnahme werden im Rahmen der neuen Studie der eidgenössischen Kommission für Familienfragen EKFF bestehende Defizite aufgedeckt und auf gute Beispiele aus Gemeinden, Kantonen und europäischen Ländern verwiesen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen verabschiedete die EKFF 18 Empfehlungen an EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung. Diese zielen darauf, dass in Zukunft alle Kinder in der Schweiz Zugang zu einer qualitativ hochwertigen, für alle Eltern bezahlbaren Kinderbetreuung haben.

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Kitaplätze in der Schweiz: Nicht alle Kinder haben die gleichen Zugangschancen

6.07.2021

Mehrere Studien haben signifikante Hindernisse beim Zugang zu familienexternen Betreuungseinrichtungen in der Schweiz aufgezeigt. Die Ursachen sind sozioökonomischer Natur und in geringerem Masse auf den Migrationsstatus zurückzuführen. Ein neues Kurzdossier von der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen (EKFF) untersucht die Gründe für Verzerrungen beim Zugang zu frühkindlicher Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten und formuliert Empfehlungen, um dieser sozialen Schieflage entgegenzuwirken.

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«Qualität im Frühbereich» - Erfahrungsberichte aus der Praxis

1.07.2021

Die Qualität von Angeboten im Frühbereich ist entscheidend. Das gilt sowohl aus der Perspektive der Kinder und ihrer Eltern, die von den Angeboten profitieren, als auch aus gesellschaftlicher und staatlicher Sicht. Doch was bedeutet Qualität im Spannungsfeld von Früher Kindheit, Integration, Gesundheit und Chancengerechtigkeit und wie wird hohe Qualität zur Realität z.B. in Kitas, Spielgruppen, bei der aufsuchenden Familienarbeit, im Familienzentrum, in der Mütter- und Väterberatung, in Freizeitangeboten oder in der Gesundheitsversorgung? Diesen Fragen ging die Alliance Enfance mit dem Webinar «Qualität im Frühbereich» nach.

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Rückblick auf die Sommersession 2021: Nationalrat heisst steuerliche Entlastung für familienexterne Kinderbetreuung gut

25.06.2021

Der Nationalrat hat sich als Erstrat während der Sommersession 2021 für deutlich höhere Abzüge bei den Steuern für die familienexterne Kinderbetreuung ausgesprochen. Die grosse Kammer folgte damit ihrer vorberatenden Wirtschaftskommission und dem Bundesrat und stimmte der parlamentarischen Initiative von Christa Markwalder (FDP/BE) zu. Diese beantragt eine Anpassung des Gesetzes über die direkte Bundessteuer, sodass für die familienexterne Kinderbetreuung von Kind und Jahr bis zu 25'000 Franken abgezogen werden können. Auf kantonaler Ebene waren zahlreiche neue Vorstösse mit Fokus auf die beiden Dossiers Bildungssystem und Kinderbetreuung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verzeichnen.

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Die Schweiz erhält punkto Kinderbetreuung ein schlechtes Zeugnis

21.06.2021

Die Schweiz gehört zu den Schlusslichtern in Bezug auf Qualität und Zugänglichkeit von Kinderbetreuungsangeboten. Zu diesem Schluss kommt die kürzlich publizierte Studie des UNO-Kinderhilfswerk UNICEF «Where Do Rich Countries Stand on Childcare?». Anhand der neuesten vergleichbaren Daten untersucht der Bericht die Elternurlaubs- und Kinderbetreuungspolitik in den 41 reichsten Ländern der Welt. Die Schweiz belegt dabei Platz 38.

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Die Politik der frühen Kindheit im Fokus der Juni-Ausgabe der CHSS

14.06.2021

In ihrem Juni-Schwerpunkt greift die «Soziale Sicherheit CHSS» die Politik der frühen Kindheit auf. Sie stellt die Auslegeordnung vor, die der Bundesrat erstmals vorgenommen hat, und zeigt die Entwicklungsmöglichkeiten des Bundes im Rahmen des geltenden Rechts und bestehenden Finanzrahmens auf. Weitere Beiträge geben einen Einblick in das Wirken verschiedener Verantwortungsträger vor Ort und zeigen die aktuellen Baustellen auf.

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«Die Evidenz in der Frühen Kindheit ist überragend – nun gilt es zu handeln»

9.06.2021

Prof. Dr. Thomas Zeltner ist Präsident der Schweizerischen UNESCO-Kommission, CEO der WHO Stiftung und seit Beginn des Jahres READY!-Träger. Der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Gesundheit erklärt im Interview seine Ideen im Thema Frühe Kindheit und warum sich der Bund stärker engagieren sollte. Er erachtet die Evidenz im Thema als überragend, noch fehle es für den Durchbruch aber an veränderten Werthaltungen und politischen Mehrheiten.

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In diesen Gemeinden sind die Kinderbetreuungskosten am höchsten

14.05.2021

Die hohen Elterntarife für die Kita-Plätze bilden der wichtigste Grund dafür, warum Eltern nicht öfter auf die familienergänzende Kinderbetreuung zurückgreifen. In der Schweiz variieren diese Kosten erheblich je nach Wohnort und finanzielle Situation der Familie. In einer neuen Studie untersucht die Credit Suisse wie viel Familien in 194 Schweizer Gemeinden für die Betreuung von Kleinkindern in einer Kindertagesstätte ausgeben.

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Positives Signal aus der WBK-S für die Politik der frühen Kindheit

30.03.2021

Am 29. März hat sich die Kommission für Wissenschaft Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) mit der von ihrer nationalrätlichen Schwesterkommission eingereichten Initiative 21.403 «Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung» befasst. Sie hat mit 7 zu 3 Stimmen bei 3 Enthaltungen beschlossen, der Kommissionsinitiative Folge zu geben.

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«Die Entwicklung von Berichten und Impulsprogrammen reicht nicht mehr aus»

25.03.2021

Mit Ständerätin Elisabeth Baume-Schneider (SP/JU) hat sich die READY!-Trägerschaft prominent verstärkt. Im Interview erwähnt die ehemalige Regierungsrätin, welche Schwerpunkte sie bei der Erziehung ihrer beiden Söhne zu setzen versuchte und was sie in der Politik der frühen Kindheit erreichen möchte. Für eine bessere Politik der frühen Kindheit sei endlich eine nationale gesetzliche Grundlage für eine gesamtschweizerische Strategie sowie ein stärkeres und ständiges finanzielles Engagement des Bundes erforderlich.

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